Bekanntes und Beliebtes / Adventskonzert – „Rhoihesse Brass“ gastiert in der Wallerstädter Kirche

23.12.2014
Groß-Gerauer Echo vom 23.12.2014, vol

Das Quintett „Rhoihesse Brass“ hatte für Samstagabend zum Konzert „Renaissance Christmas – Christmas Renaissance“ in der evangelischen Kirche in Wallerstädten geladen. Die Besucher erfreuten sich an der Musik.
 

Trotz ziemlicher Kälte hatte sich am Samstagabend eine Reihe von Besuchern in der evangelischen Kirche Wallerstädten eingefunden, um „Rhoihesse Brass“ zu hören. Schon am Eingang wurden sie vom festlich geschmückten Baum auf das folgende Weihnachtskonzert eingestimmt. Pünktlich um 19 Uhr eröffnete das Quintett – bestehend aus Michael Botens, Barbara Reichenbächer, Felix Holdenried, Philipp Marouelli und Ulrich Görzel – sein Konzert mit dem Titel „Renaissance Christmas – Christmas Renaissance“. Auf zwei Trompeten, Horn, Posaune und der Tuba gaben die fünf ihr Können zum Besten.

Seit mittlerweile zehn Jahren besteht das im Jahr 2004 gegründete Quintett und tritt überwiegend, wie es der Name verrät, in Rheinhessen auf. Aber auch in Gottesdiensten und auf Weihnachtsmärkten sind die Musiker gern gesehene Gäste. Nach dem Eröffnungslied „Gaudete, Christus est natus“ – zu deutsch „Freut euch, Christus ist geboren“ – aus dem 16. Jahrhundert begrüßte Pfarrerin Roswitha Velte-Hasselhorn die Gäste und überließ dem Quintett ihren Platz vor dem Altar.

Zwischen den einzelnen Stücken gab es kleine Weihnachtsgeschichten zum Nachdenken und Schmunzeln. Wie jene über die kleine Maus, die sich in der Scheune, in der Jesus geboren wurde, vor einer Katze versteckt hatte und verzweifelt vor ihr davon gelaufen war – bis sie sich schließlich in den Flügeln eines Engels versteckte und mit ihnen nach oben flog, sodass die Katze sie nicht greifen konnte.

Weitere Lieder wie „Nun kommt der Heiden Heiland“ und „Schafe können sicher weiden“ von Johann Sebastian Bach rundeten den Abend ab. Bekannte Stücke wie „Let it snow“ in der Version von Jule Styne und Sammy Cahn oder „Rudolph the red nosed Reindeer“ von Johnny D. Marks ließen das Publikum begeistert klatschen.

Beendet wurde die Weihnachts-Renaissance mit „O du fröhliche“. In weihnachtlicher Stimmung hatte der Konzertabend begonnen, so klang er auch aus.